W-Inspiration

27.1.2019: Ein Statement FÜR Chaos!
Die meisten fürchten es eher, doch ich liebe es! Ich bin Linkshänderin und daher ohnehin kreativ. Wisst ihr, was ich an Chaos so liebe? -Das Auflösen der alten Strukturen und Energien und das daraus folgende kreative Erschaffen des Neuen. Chaos finde ich begeisternd! Ich mache am liebsten alles aus dem Moment heraus, meiner Intuition und meinem Glücksgefühl folgend.
Ich stelle immer wieder fest, dass ich enorm empfindlich auf diese Form von Autorität reagiere, die nach folgendem Schema funktioniert: „Ich sage dir, wie es geht, mach es so, dann bist du gut! Ich sage dir, wie es läuft, weil ich älter bin, mehr Erfahrung habe, weil ich studiert habe, weil ich eine Fachkraft bin, weil ich selber immer noch innerlich denjenigen gehorche, die mir diesen Rahmen vorgegeben habe und mir gesagt haben, dass ich ihn weitergeben solle…“ Meine Reaktion auf so was ist:

1. Flucht
2. Wenns gerade nicht anders geht: Da bleiben, nett lächeln, innerlich entsetzt sein und vom Fliehen träumen
3. Da bleiben, nett lächeln, innerlich entsetzt sein, meine Kritik klar und anständig sagen, meine Grenzen klar und deutlich kommunizieren, meine Wünsche klar und deutlich äussern.
4. Je nach Ausgang des Gesprächs kommt es zu einer gegenseitigen Kooperation oder ich verliere das Interesse am Gegenüber und mache mein eigenes Ding.

Klar, Logik ist super und überlebenswichtig. Zu viel Starre innerhalb eines logischen Konstrukts (die Wiederholung von etwas, was man einst für gut befunden hat, aber von dem man mit der Zeit merkt, dass es nicht gut funktioniert/starke Nachteile hat und dennoch weiterhin tut) ist aber tödlich. Dann bietet das Chaos die Möglichkeit das Alte zusammenbrechen zu lassen und Neues hervorzubringen, was besser funktioniert.

26.11.2019: Weibliche Energie in die Schulen!
Ich weiss: Man hört immer: Es sollte mehr männliche Lehrkräfte in der Primarschule geben, damit die Kinder, allen voran die Jungs, eine männliche Bezugsperson haben. Dem stimme ich zu. Dennoch: Das Schulsystem braucht auf struktureller Ebene mehr weibliche Energie. Ich habe mehrere Freundinnen, die Lehrerinnen sind und keine Lust auf ihren Job haben, weil sie ständig Lernziele einhalten müssen und auf ganz vieles, das den Kindern wichtig wäre, nicht eingehen können. Sie stehen unter dem männlichen Druck von „Zielgerichtetheit, Disziplin, Resultat, Funktonieren, wirtschaftliche Rentabilität“. Das sind sicher gute Werte, aber im Übermass einengend und nicht dem Fluss des Lebens angepasst. Weibliche Struktur wäre: Intuition, spirituelle Verbundenheit, Miteinandersein, lernen durch das Dasein, sich davoj überraschen lassen, was in den Kinder steckt und was sie selbst von sich verwirklichen wollen. Stichworte „Lebensplan“ und „ureigene Talente“. Unsere Gesellschaft zerbricht genau an diesem Ungleichgewicht zwischen männlicher und weiblicher Energie. Nicht nur in den Schulen, sondern überall. Offensichtliche Selbstzerstörung ist ja kein Zeichen von einer hoch entwickelten Gesellschaft, sondern von einer, die aus der Balance geraten ist. Die männliche Energie ist zu stark, die weibliche zu schwach und es gilt jetzt, Mut zu den Veränderungen zu haben, welche die weibliche Energie in Frau UND Mann gerne durchsetzen möchte. Sowohl Frauen als auch Männer FÜHLEN, was wichtig und nötig ist! Aber sie getrauen sich oft nicht, aus den alten Leistungsschienen auszutreten, obwohl Leistung mit Weisheit gar nichts zu tun hat, sondern mit blanker Idiotie. Frauen, gebt eurer intuition und eurem Gefühl eine Stimme und bleibt dran! Setzt euch durch! Es ist überlebenswichtig, nicht nur für ein Schulsystem, in dem unsere Kids nicht in einen permanenten Erschöpfungszustand geraten, sondern auch für die Erde, die auch weiblich ist und durch uns Frauen in der Menschenwelt vertreten werden möchte. Es gilt, die Bedürfnisse des Weiblichen zu achten und die Gesellschaft entsprechend umzustrukturieren. Es gibt keine Alternative. Also ran, Stimme erheben und fordern!

22.1.2019 „Ich werte zu meinem Wohl.“
Das ist ein toller Satz, er ist sehr stärkend. Aus meiner Erfahrung als Kinesiologin kann ich sagen, dass das Unterbewusstsein „das eigene Wohl“ IMMER mit Liebe assoziiert. Also hat das eigene Wohl mit Egoismus nichts zu tun. Dennoch taucht immer wieder in vielen Seelenlichtern die grosse Frage auf: DARF man überhaut werten? Neulich kam eine Frau in eine Kinesiologiestunde zu mir. Wir entdeckten im Verlaufe der Sitzung für sie genau diesen Stärkungssatz: „Ich werte zu meinem Wohl“. Ihr Unterbewusstsein WOLLTE den Satz integrieren, ihr bewusster Verstand aber fragte unsicher und zweifelnd: „Darf man denn werten? In der Spiritualität heisst es doch immer, man dürfe nicht werten und man solle alles annehmen. Ich bin verwirrt.“ Letzteres war deutlich spürbar, doch wir konnten Klarheit in die Frau bringen und sie konnte den stärkenden Glaubenssatz „Ich werte zu meinem Wohl“ letztlich in sich integrieren. Ich machte mir nach der Sitzung Gedanken darüber, was es bedeutet, NICHT zum eigenen Wohl werten zu dürfen, sondern alles ohne Wertung, also neutral aufnehmen zu müssen. Das würde ja auch bedeuteten, dass das, was einem nicht gut tut, mit Neutralität aufzunehmen sei. Das Abgrenzen von dem, was man nicht als in Liebe zu sich selbst fühlt, müsste man demnach hinnehmen. Die „Schuld“ wäre bei sich bzw. in der angeblich fehlenden Fähigkeit der „Neutralitäts-Erzeugung“ zu suchen. Das ist furchtbar.
 Natürlich darf man zum eigenen Wohl werten.  Das zeugt von Selbstliebe und Selbstliebe hat eine entlastende Wirkung nicht nur auf einen selbst, sondern auch auf das ganze Umfeld. Es geht eine wohltuende Schwingung von dieser Person aus. „Zum eigenen Wohl zu werten“ tut also nicht nur dir selbst gut, sondern auch den anderen.

Was du tun kannst:
1. Denke an eine Situation, in der du dich entscheiden musst – das kann etwas Banales sein „Was soll ich kochen?“ bis hin zu: „Soll ich den Job wechseln?“ Klopfe dir den Satz „Ich werte zu meinem Wohl“ ca. eine Minute lang in den Dünndarm-Meridianpunkt seitlich von deinem kleinen Finger ein (Bei geschlossener Faust erscheint auf der Kleinfingerseite seitlich ein kleiner Wulst. Dort klopfen). Zuerst in die linke Hand, danach in die rechte Hand, je eine Minute, ca. zwei mal pro Sekunde. Fühle danach, wie du dich in Bezug auf deine Frage fühlst. Was hat sich verändert? Schreibe es allenfalls in ein Tagebuch. Schreibe mir gerne  deine Erfahrung damit 

Tipp: Bei auftauchender Angst oder sonstigen unangenehmen Gefühlen kannst unmittelbar nach dem Klopfprozess folgendes machen: An die Angst denken/sie fühlen und dabei mit beiden Händen auf dein eigenen Kopf klopfen, oben beim Scheitel links und rechts von der Mittellinie, auch ca. ne Minute… Und dann fühlen, wie es dir geht.. <3
LG, Ariata